WEISHEITSZÄHNE

Die 3. Backenzähne (Molaren), nach dem internationalen Zahnschema auch als „8er“ bezeichnet, brechen oft nicht oder nur teilweise durch und sind die häufigsten verlagerten Zähne. Bei den Indikationen für eine Entfernung solcher Zähne gibt es prophylaktische oder therapeutische Ursachen.

Von einer prophylaktischen Entfernung spricht man, wenn noch keine Probleme durch die Verlagerung der Zähne entstanden sind. Ein solcher Eingriff sollte vorzugsweise im jugendlichen oder jungen Erwachsenenalter erfolgen.

Ein therapeutischer Eingriff ist dagegen aus bereits bestehender Komplikationssymptomatik heraus indiziert. Hierbei stehen lokale Entzündungen mit Schmerzen (dentitio difficilis), Kariesbefall, Zystenbildung oder auch Abszessbildung im Vordergrund. In solchen Fällen ist eine operative Entfernung meist unumgänglich. Die Weisheitszahnentfernung kann in reiner örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf und in Vollnarkose durchgeführt werden. Welche Methode die beste für Sie ist, wird natürlich vorab besprochen.

Die Schmerzen nach einem solchen Eingriff sind in der Regel moderat und lassen sich durch milde Schmerzmittel gut behandeln. Die postoperative Schwellungstendenz ist bis zum 3. Tag nach der Operation gegeben. Wir empfehlen daher eine lokale äußere Kühlung mit kühl-feuchten (nicht eiskalten) Tüchern oder Waschlappen. Die Fäden werden in der Regel nach circa 8 bis 10 Tagen schmerzlos entfernt.

Seit 2015 ist Arnold Pietsch, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, als Spezialist für die Entfernung von Weisheitszähnen in unserer Praxis tätig.